BVB Fanclub Büren '78

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Am vergangenen Samstag luden wir um 18:00 Uhr zur Generalversammlung ins Hotel Ackfeld in Büren. Während der knapp 2 1/2 Stunden dauernden Versammlung inkl. einiger wichtiger Informationen stand fest, dass der aktuelle Vorstand für die kommenden zwei Jahre weiter gestalten darf.

Hierbei handelt es sich in sofern um ein Novum, da die bisherigen Vorstände immer nur für ein Jahr walten durften. Des Weiteren wurde zum ersten Mal in der Geschichte des BVB Fanclub Büren '78 der komplette Vorstand in einer Wahl gewählt.

Die feucht-fröhliche "After-Versammlungs-Party" ging noch bis ca. 3.00 Uhr ehe alle Fanclub-Mitglieder unser Vereinslokal verlassen hatten.

SGG

Mark

Der Vorstand des BVB Fanclub Bueren fuer die kommenden zwei Jahre, von links Ralf Kleine, Michael Huelsmann, Juergen Schuette, Mark Van den Eeckhout und Manfred Lutter

 

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Wie war das Jahr 2016? Peter gibt uns einen Einblick in sein Jahr 2016 und seine Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle mit unserem geliebten BVB und unserem BVB Fanclub Büren '78.

 Autor Peter und Mark

Einen Jahresrückblick schreiben soll ich, nun gut, nichts einfacher als das, macht man ja mal so eben zu Beginn eines neuen Jahres. Also los, wie war denn 2016 als BVB Fan?

Tja doch gar nicht so einfach… also gehen wir mal chronologisch vor:

 

Das Jahr beginnt mit großen Erwartungen, Europa Liga, Pokal, Champions League Platz…. Alles musste drin sein ist doch klar, „wir sind dran“; „wir haben es versdient“ so hörte es sich an in Gesprächen mit anderen Fans und sie hatten Recht, irgendwann muss es ja mal wieder klappen mit nem Titel. Relativ erfolgsversprechend begann nun auch das Jahr mit 7 Punkten aus den ersten drei Spielen in der Bundesliga. Glück mit dem Schiri, gegen Augsburg war auch dabei (ja auch sowas gibt’s). In Berlin krebste man wieder mit einem 0:0 rum also alles recht normal. Dann stand in Stuttgart mit dem Pokalspiel ein besonderes Spiel an. Unser Kevin gegen den BVB im Schwabentrikot, dazu ein Fanprotest mit Wimbledon Niveau und ein relativ enges Spiel sorgten da schon für Kurzweile.


Kurz danach also nach einem eher weniger kurzweiligen Spiel gegen Hannover im Westfalenstadion ging es weiter im „englische Wochen Marathon“ mit Porto in der Europaliga, ein souveränes 2:0 machte die Tür zum Achtelfinale recht weit auf, ein gedrehtes Spiel in Hoffenheim sorgte nun auch wirklich für eine Euphorie. Festgemauert war der 2. Platz bereits jetzt mit 13 Punkten Vorsprung auf den 3. Alles lief wie am Schnürchen. In Porto sahen viele Borussen den Einzug ins Achtelfinale, Bender wird beim BVB verbeamtet und auch die Nummer1 verlängert um ein weiteres Jahr. Alles ist gut.


Sogar in der Meisterschaft können wir noch ein Wörtchen mitreden, wenn wir gegen die Bauern gewinnen sind wir auf 2 Punkte ran. Naja ein starkes Spiel und ein eher gutes 0:0 lässt uns zumindest nicht an Boden verlieren. Am Böllenfalltor war unsere Borussia auch nach langer Zeit mal wieder zu Gast und unsere Auswärtsfahrer haben es geschafft unsere Fahne so zu platzieren, dass sie eine Hälfte lang, relativ oft im Fernsehen zu bestaunen war. Danke für diesen Einsatz, nur mal so nebenbei. Der BVB schaffte in Darmstadt erst die Ausgangsposition für den „deutschen Klassiker“. Weil nach einem Spiel von Bayern gegen Mainz ein kalter Wind durch München wehte.

Mainz ist ein gutes Stichwort, die waren ja auch bei uns zu Gast. Bei diesem Spiel hat man gemerkt wie Emotionen, Respekt, Ehre und Anteilnahme im Stadion wirken und dabei den Fußball im schönstenTrauerbild des Westfalenstadions gegen Mainz Stadion der Welt vollkommen in den Hintergrund treten lassen.  Was war passiert? In der ersten Halbzeit erlitten gleich zwei Fans einen Herzinfarkt im Stadion. Während einer glücklicher Weise reanimiert werden konnte, starb der andere an den Folgen dieses tragischen Zwischenfalls. Noch in der Halbzeitpause machte ein Capo eine Ansage, dass komplett auf Support verzichtet werden solle, also wurden alle Fahnen und Schals eingepackt, die gegnerischen Fans, sowie die eigenen Anhänger auf den Sitzschalen informiert und es wurde geschwiegen. Es wurde so eindrucksvoll geschwiegen, dass sich diese Situation tief in mein Gedächtnis eingegraben hat. Die Spieler dachten anfänglich noch, sie hätten etwas falsch gemacht oder es gäbe einen Protest. Marcel Schmelzer fragte sogar mehrmals beim schweigenden Publikum nach, was nun ja auf den Rängen gut zu verstehen war. In der 90. Minuten wurde dann im gesamten Stadion „You’ll never walk alone“ angestimmt und mit einer Inbrunst gesungen, wie ich es noch nicht erlebt habe. Respekt auch an den Mainzer Anhang, diese Aktion so mitzutragen.


Weiter gingen die englischen Wochen jetzt auch unter Beteiligung der englischen Profivereine. Die Spurs aus Tottenham versuchten sich im Westfalenstadion und wurden mit 3:0 nahezu perfekt hinauskomplimentiert. Ein 2:1 an der White Hart Lane machte den Einzug ins Viertelfinale der Europa Liga perfekt und bescherte Borussia den ersten Sieg einer deutschen Mannschaft ebenda.

Nun bereits am 27. Spieltag angekommen machte man mit einem 3:1 gegen die Puppenkiste mal eben Platz vier in der Liga fest. Aber damit ist der Hunger ja noch nicht gestillt, sondern mit Liverpool wartete der Klopp himself auf sein altes Team und auch Berlin, Berlin wollte man klarmachen im Pokal. Es sollte ein dramatischer April werden.
Mit einem 1:1 in Dortmund recht gut bedient machte man sich auf an die Anfield Road und es sollte wieder einmal, ein wohl für jeden Borussen Fan unvergesslicher Abend werden. Schnell ging die Borussia mit 2:0 in Führung und nach einem 3:1 war man gefühlt im Halbfinale, dieser Eindruck hatte sich wohl auch in die Köpfe unserer Spieler geschlichen. Unaufmerksamkeiten und ein unglaubliches wiedererwecktes englisches Publikum brachten den FC Liverpool zurück ins Spiel. In der Nachspielzeit versetzte dann ein gewisser Herr Lovren alle BVB Fans in Schreckstarre und unglaublicher Weise sind wir in diesem Spiel ausgeschieden. So böse kann nur der Fußball sein.


Eine Woche später wurde dann in Berlin, Berlin geschlagen, damit wir nach Berlin fahren können.

In der Liga war Platz 2 sicher und zum Derby in der verbotenen Stadt kann man viel erzählen von vergessenen Tickets und beschädigten Dachluken und einer Rückfahrt mit Dachluken Wachdienst…. Ach es ist schon schön bei uns im Fanclub……

Nun können wir uns komplett auf das Pokalendspiel vorbereiten, hier wird es auch emotional, weil ein gewisser Herr Hummels, seines Zeichens Kapitän der Borussia sich knapp vor dem Endspiel dazu entschieden hat der Welt mitzuteilen, dass seine Olle gerne in München wohnen möchte und er dann nunmal auch. Taktisch perfekt vor dem Finalknaller platziert, durfte er den Unmut der Fans auch im Stadion miterleben. Nichts desto trotz haben wir dem jungen Mann viel zu verdanken und deshalb überwiegt bei mir der Respekt vor seiner erbrachten Leitung für den BVB. Das hatte ich an anderer Stelle schon mal erwähnt. Das Pokalfinale und damit der Saisonabschluß, ging wie immer von statten: Gut gespielt und nix gewonnen. Dennoch hat sich der Tagesausflug nach Berlin gelohnt…. Auch hier verweise ich auf die jeweiligen Berichte.

 

Nun war die Sommerpause erreicht… In Fankreich und in Rio gab es zwei Fußballturniere auf die ich nicht näher eingehen will. Und bei unserem BVB wurde mächtig am Personal gedreht.  Hummels zu den Bauern, „der dicke Türke“ wurde an Man City verkauft, wie gesehen (Reklamationen nehmen wir nicht an), Miki zum Stadtrivalen der Citizens zu United, Kuba bekommt in Wolfsburg eine Chance und Moritz Leitner geht nach Rom.  Die Neuzugänge sind eine Mischung aus einer Gästeliste zu einer 18er Party und eine Déja Vue Erfahrung….Schürrle, Götze, Dembélé, Guerreiro, Rode, Merina, Mor und Batra hießen die Neuen Namen.
Kaum ein Transfer wurde wohl jemals so kontrovers diskutiert wie die Rückkehr eines gewissen Mario Götze, nachdem er drei Spielzeiten zuvor dem Mammon nach Süden folgte. Manche lieben ihn wie Möller, andere vergleichen ihn mit einer fremdgehenden Freundin und wieder andere glauben einfach an die sportliche Relevanz dieses Transfers. Wir waren alle gespannt und konnten den Beginn der neuen Saison kaum erwarten. Auch im Hinblick auf die neuen, jungen Zugänge, die teilweise schon bei der EM ihr Können gezeigt hatten.

Zwei Borussen kamen mit Silber dekoriert von den olympischen Spielen in Rio zurück. Alles Vorzeichen für eine tolle neue Saison, sollte man meinen.

Los geht es (das Supercup-Finale verschweigend) gegen Mainz mit einem heißen 2:1 Auftakt. Heiß war in diesem Fall auf die Temperaturen im Stadion bezogen….  Es zeigte sich schnell, dass Borussia viel Hui konnte mit 6:0 in Warschau oder auch gegen Darmstadt und dann wiederum wurden die Dosen aus dem Osten mit einem Sieg über den BVB in der Bundesliga begrüßt. Es sollte einen Start mit 5 Siegen einer Niederlage und einem Remis werden und somit doch eigentlich positiv anmuten. Gerade nach Sahne Stückchen wie dem 2:2 gegen Madrid im Westfalenstadion. Wieder einmal spürte man die ganze Wucht der „Süd“ nach dem späten Ausgleich durch André Schürrle. Die Vereinswirtin wurde beinahe von Block 13 erdrückt nur der volle Körpereinsatz der Abteilungsleitung aus Brenken konnte schlimmeres verhindern.

Dennoch meinte man teilweise im Bus oder in der Kneipe es ginge hier gegen den Abstieg und schuld ist der böse Tuchel in Kooperation mit den Schiris und überhaupt.
Schuld an der Stimmung war ein nicht ganz so goldener Oktober. Da lief es irgendwie nur im Pokal und in der Champions League. In der Bundesliga tat man sich grade auswärts sehr schwer. Personell geschwächt kam einfach keine Konstanz auf und wir als verwöhnte Fans quittieren so etwas sofort mit maulenden und enttäuschten Kommentaren. Es war aber manchmal auch haarsträubend was uns so geboten wurde, in Audi-City zum Beispiel wird mit einem nicht eingespielten Team die Abseitsfalle bei einem Standard ausgepackt und zack man liegt eins zu null hinten. Kein Problem das kann passieren denkt man sich und verflucht den fußballübertragenden Geldeintreiber, dass er nach einer Wiederholung der Szene plötzlich 2:0 einblendet.  So oder so ähnlich ging es weiter, beim Derby bemerkten alle Beteiligten erst nach 45 Minuten, dass hier der verhasste Nachbar aus Herne-West zur Schlachtung bereitsteht, zu spät. 0:0

Im Pokal gegen Union Berlin zeigt Dortmund, also die Stadt, mal was sie kann so in Zusammenarbeit mit der Polizei wird kontrolliert was das Zeug hält, ob an Bahnhöfen oder Stadioneingängen, Schade nur, dass dennoch der Gästeblock die ganze zweite Halbzeit lang brennt. Hut ab. Borussia belohnt die zahlenden Gäste aus Nah und fern aber mit Überstunden vom feinsten und die Stadt Dortmund spendiert den ortsansässigen Fans dann auch noch einen Spaziergang, als Nobbie Dickel nach dem Elfmeterschießen verkündet, dass die Straßenbahnen nicht länger als bis 24:00 Uhr fahren. Egal der BVB ist weiter und es geht auch wieder gegen Berlin, diesmal Hertha.


Aki SchmidtIm November verstarb dann nach kurzer, schwerer Krankheit eine BVB Legende. Aki Schmidt das BVB Urgestein hat uns verlassen. Er wurde mit einer wirklich ergreifenden Gedenkminute in Verbindung mit einer Choreo verabschiedet, bei der kaum ein Auge trocken blieb. Danke Aki auch an dieser Stelle für die vielen Jahre BVB.


Sportlich zogen wir vorzeitig ins Achtelfinale der Champions League ein nach einem 1:0 gegen Lissabon und dem torreichsten Spiel der CL Geschichte mit 8:4 gegen Warschau. Dieses Spiel hatte teilweise wirklich Slapstick Charakter, selten wurde so ausgiebig über Gegentreffen gelacht. Schön waren die Tore vom Rekonvaleszenten Reus und auch Felix Passlack mit seinem ersten CL Treffer erfreute viele.

Erfreulich war auch, dass endlich ein Sieg beim schlechtesten Nichtabsteiger der Bundesliga Geschichte (er schafft es einfach nicht) aus Hamburg gelang.

Ein Highlight war dann auf jeden Fall der Sieg gegen die Bauern aus Niederbayern, wie so oft ein Auf in dieser von Aufs und Abs dominierten ersten Hälfte der Saison. Es folgt sofort wieder eine Niederlage gegen Frankfurt. Ich hatte die ganze Zeit immer das Gefühl, dass alles zäh und schwer wirkt. Immer, wenn die Chance da ist nach vorn zu springen kommt irgendetwas dazwischen.


Im Dezember wurde dann offensichtlich vergessen, dass es erlaubt ist auch einmal in Führung zu gehen. In jedem Spiel ist der BVB zuerst einmal in Rückstand geraten und musste dann aufholen, was auch oft gelang aber nunmal auch zu vielen Remis führte. Irgendwie wie eben schon beschrieben, war das nicht Fisch und nicht Fleisch. Aber als Resümee des Jahres darf ich die Seite www.bvb.de zitieren.

Mit einem 1:1 gegen den FC Augsburg endet für Borussia Dortmund das Fußball-Jahr 2016. Im wettbewerbsübergreifend 50. Spiel in UEFA Champions / Europa League, DFB-Pokal und Bundesliga bleibt die Mannschaft zum 45. Mal ungeschlagen. Nur fünf Mal verließ der BVB das Spielfeld 2016 als Verlierer. Das stimmt doch im Grunde genommen zuversichtlich für das kommende Jahr.

Zu guter Letzt bedanke ich mich bei allen Fanclub Mitgliedern für die tolle Zeit im letzten Jahr und freue mich auf ein Neues!Logo vom BVB Fanclub Bueren 78

Wenn in diesem Rückblick die Reihenfolge der Ereignisse mal etwas durcheinander gekommen ist bitte ich das zu entschuldigen, auch die Vollständigkeit kann nicht garantieren, da ich teilweise einiges vergessen hab oder auch nicht geschrieben hab, wie zum Beispiel in Leverkusen als jemand bereits nach einer viertel Stunde den Schiri mit dem Hinweis anschrie, dass man in der ersten Halbzeit bereits auf dieses Tor gespielt hätte. Ich freue mich auf viele Emotionen, spannende Aufholjagten und souveräne Siege in eurer Begleitung in 2017.

Euer Peter

 

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Zeugnis für die Mannschaft!!!


Wir haben uns mal die Mühe gemacht und rein subjektiv die Leistungen unser Spieler, des Trainers und auch der Fans mit Noten bedacht. Natürlich denken wir nicht, dass dies objektiv ist oder das jeder mit unser Meinung übereinstimmt, aber das ist ja das schöne am Fußball. Man kann vortrefflich darüber diskutieren...

 

Viel Spaß!

 


TOR:

Bürki, Roman [Fanclub-Note: 2-]
im Verein seit 2014 (letzter Verein: SC Freiburg)
Ein stärkerer Rückhalt in dieser Saison als noch in der letzten, aber immer wieder ein Sicherheitsfaktor wenn er versucht zu sehr sein fußballerisches Können zu zeigen. Ist aber gut ins Spiel eingebunden und kann den Ball auch mal auf etwas weitere Entfernung zum Mitspieler bringen

Roman WeidenfellerWeidenfeller, Roman [4]
im Verein seit 2002 (1. FC Kaiserslautern)
Schön eine gute Nummer 2 zu haben und mit einer herausragenden Leistung beim Spiel in Madrid. In der Bundesliga aber immer wieder mit Aussetzern die auch Punkte kosteten. Es hat den Anschein, dass er auf seine alten Tage auch immer langsamer wird.

 

VERTEIDIGUNG

Bartra, Marc [4]
im Verein seit: 2016 (FC Barcelona / ESP)
Zeigt, dass er durchaus einen Mats Hummels ersetzen kann, allerdings eher in der Vorwärtsbewegung. Leider zu häufig ein Sicherheitsrisiko in der Verteidigung, aber die Hoffnung schwingt mit das er nach dem ersten Halbjahr der Anpassung eine stabile Rückrunde spielt. Das Potential hat er...

Bender, Sven [3]
im Verein seit 2009 (TSV 1860 München)
Leider zu lange und oft verletzt, aber immer eine Bank wenn er spielen konnte. Schmiss sich auch in dieser Hinrunde in jeden Zweikampf. Aufgrund weniger Spielanteile nicht besser benotet

Durm, Eric [3]
im Verein seit 2012 (1. FSV Mainz 05)
Hier zählt das gleiche wie bei Sven Bender, da er kaum gespielt hat ist eineBeurteilung schwierig. War stets stabil wenn er kicken durfte, aber weder herausragend schlecht, noch herausragend gut

Ginter, Matthias [2-]
im Verein seit 2014 (SC Freiburg)
Seine bislang beste Runde für unseren BVB. Egal ob in der Innenverteidgung, als Außenverteidiger oder in der Dreierkette. War immer grundsolide und auch offensiv stark. Er hat gezeigt warum er damals vom BVB geholt wurde und warum er mal zur Nationalelf gehörte.

Guerreiro, Raphael [2+]
im Verein seit 2016 (FC Lorient / FRA)
Unser Europameister war leider zu oft verletzt. Als Außenverteidiger gekommen wechselte er sehr schnell ins Mittelfeld und gab diesem eine unglaubliche Qualität! Immer wenn er am Ball war hatte man das Gefühl, es passiere etwas. Noch dazu mit starken Standards. Die Hoffnung ist groß, dass er gesund zurück kommt und wir noch viel seinem Können sehen werden.

Park, Joo-Ho [5]
im Verein seit 2015 (1. FSV Mainz 05)
Wenn er spielte war er schlecht, am Besten so schnell wie möglich verkaufen aber wer will ihn haben?

Passlack, Felix [3]
im Verein seit 2012 (Rot-Weiß Oberhausen)
Machte sich gut bei seinen Einsätzen im Profiteam. Hier und da noch etwas unerfahren in der Defensive machte er seine Sache ganz gut. Ein Versprechen für die Zukunft.

Piszczek, Lukasz [3+]
im Verein seit 2010 (Hertha BSC Berlin)
Auf seiner Seite wie immer eine Bank, stark defensiv und stark offensiv. Es fällt jedoch auf, dass das Zusammenspiel mit seinen Vorderleuten ausbaufähig ist.

Schmelzer, Marcel [2]Marcel Schmelzer
im Verein seit 2005 (1. FC Magdeburg)
Unser Kapitän spielte eine gute Hinrunde und zeigte, dass er zu den besten Linksverteidigern der Bundesliga gehört. Auch offensiv konnte er immer wieder mal auf sich aufmerksam machen, was vor allem dann zum tragen kam wenn der BVB mit Dreierkette agierte.

Sokratis [1]
im Verein seit 2013 (SV Werder Bremen)
Was gibt es zu unser griechischen Mauer großartig zu sagen? Immer mit vollem Einsatz bei der Sache unterscheidet er weder Freund noch Feind und geht dazwischen wenn es brennt. Wenn Real Madrid über ihn nachdenkt, dann nicht nur um sich selbst zu verstärken sondern vor allem deshalb weil sie keine Lust haben gegen ihn zu spielen!

Subotic, Neven [3]
im Verein seit 2008 (1. FSV Mainz 05)
Warum diese Note? Einfach weil er sie sich verdient hat. Nicht durch diese Saison bei den Profis, sondern weil er versucht hat sich nach einer langen Verletzungspause bei den Amateuren an den Spielbetrieb zu gewöhnen und dort sogar für drei Punkte sorgte.

 

MITTELFELD

Castro, Gonzalo [3+]
im Verein seit 2015 (Bayer 04 Leverkusen)
Sehr passicher agierte er über die komplette Hinrunde, aber baute nach unglaublich starken Beginn im zweiten Teil der Hinrunde ab. Bestimmt auch aufgrund seiner Verletzung wechselten sich gute und schlechte Spiele ab. Insgesamt muss man aber sagen, dass er sich ins Gefüge des BVB passt.

Dembele, Ousmane [1-]
im Verein seit 2016 (Stade Rennes)
Unglaublich was der Junge mit dem Ball kann. Sehr häufig die antreibenden Kraft im Offensivspiel des BVB, aber manchmal noch zu ballverliebt. Defensiv ließ er seinen Hintermann leider noch zu oft alleine stehen, aber nach vorne ein Wahnsinnskicker... Man schaut ihm einfach gerne zu und hat nicht das Gefühl, dass er schon alles ausgereizt hat.

Götze, Mario [3-]
im Verein seit 2015 (FC Bauern München)
Die ehemalige "persona non grata" versucht sich durch Einsatz und Willen in Form zu bringen und den Fans zu zeigen, dass er ein Borusse ist. Es sieht noch zu häufig hölzern aus wenn er versucht sich an sein altes Niveau heran zu kämpfen, aber man sieht ihm durchaus an wie bemüht er ist. Mit mehr Spielpraxis wird auch das Verständnis mit seinen Mitspielern besser werden und er auch das ein oder andere Tor schießen. Denn Glück fehlte ihm im Abschluss auch... Man kann ihm aber ansehen, dass er sich ganz wohl fühlt.

Kagawa, Shinji [4+]
im Verein sit 2014 (Manchester United / ENG)
Der schlitzohrige, unberechenbare Japaner hat zwar nicht an Geschwindigkeit eingebüßt, aber der Überflieger wie vor seiner Zeit in England ist er auch nicht mehr. Immer wieder mal blitzt sein unglaubliches Können auf, aber regelmäßig zeigt er sich auch im Auslassen von Chancen.

Merino, Mikel [4+]
im Verein seit 2016 (CA Osasuna / ESP)
Konnte sich bislang noch nicht oft zeigen und wenn dann in der Innenverteidigung. Hat seine Vorteile bestimmt in der Spielerföffnung, hat aber aufgrund fehlender Spielpraxis immer wieder Abspielfehler oder Probleme in der Zweikampfführung. Generell aber viel Potential und zu selten im Team. Gegen AUgsburg einer der wenigen Lichtblicke.

Mor, Emre [3+]
im Verein seit 2016 (FC Nordjaelland / DK)
Der kleine Fummelfloh... Der Kurze macht echt Spaß, sollte sich häufiger etwas früher vom Ball trennen und defensiv dazu lernen, aber er hat unglaubliches Potenzial nach oben. Genial seine Balleroberung und der Pass auf Auba vor dem 2:2 in Madrid. Wenn wir ihm Zeit geben zum lernen werden wir noch viel Freude an ihm haben.

Pulisic, Christian [2]
im Verein seit 2015 (Pennsylvania Classics / USA)
Noch so ein junger Spieler der kickt als würde er schon seit Jahren in der Champions League daheim sein und nicht noch in der A-Jugend spielen dürfen. Schwer vom Ball zu trennen und häufig mit der richtigen Idee. Speziell wenn er eingewechselt wird  sorgt er direkt für Druck, zumeist über die rechte Seite.

Reus, Marco [2]
im Verein seit 2012 (Borussia Mönchengladbach)
War viel zu lange verletzt und kam dann wie Phoenix aus der Asche wieder. Spielt voller Freude und ist extrem effektiv! Es scheint als würde er auch davon profitieren, dass nicht der komplette Druck auf ihm liegt da noch viel mehr Spieler um ihn herum gut kicken können und sich die Verteidigungsreihen nicht nur auf ihn konzentrieren.

Rode, Sebastian [4-]
im Verein seit 2016 (FC Bauern München)
Was soll man zu ihm sagen? Es hat den Anschein, dass ein viel zu teurer Spieler den Weg ins revier gefunden hat der weder nach vorne brilliert noch das Kampfschwein in der Defensive ist.

Sahin, Nuri [4]
im Verein seit 2013 (Real Madrid / ESP)
Leider zu selten dabei um zu zeigen was er kann, allerdings hat man manchmal das Gefühl, dass das Spiel des BVB zu schnell für ihn ist.

Schürrle, Andre [4-]
im Verein seit 2016 (VfL Wolfsburg)
Wohl einer der am meisten überschätzen Spieler in Deutschland. Mit einem schönen Tor gegen Real, aber ansonsten vor dem Tor eher uneffektiv und häufig noch wie ein Fremdkörper im Team. Der Trainer wollte ihn unbedigt haben, aber bislang zeigt er nicht aus welchem Grund. Bemüht ja, aber nicht gut genug...

Julian WeiglWeigl, Julian [2]
im Verein seit 2015 (TSV 1860 München)
Noch immer muss man sich kneifen wenn man sieht wie dieser Junge Fußball spielt. Mit welcher Leichtigkeit er von der Ersatzbank der 2. Liga in die Champions League gerockt ist. Laut Bundesligadatenbank eine Passmaschine, aber man hat das Gefühl dass der Großteil seiner Pässe über 10m gehen und nichts gefährliches vorbereiten. Aber ist das wirklich so? Er bringt Ruhe in unser Spiel und kann den Ball sehr gut behaupten, Fehlpässe sieht man auch kaum von ihm und nun hat er sogar das Tore chießen für sich entdeckt.

 

STURM

Aubameyang, Pierre-Emerick [1]Aubameyang
im Verein seit 2013 (AS St. Etienne)
Immer am richtigen Fleck, schnell, trickreich und mit einem guten Kopfballspiel ausgestattet... aktuell der beste Stürmer der Bundesliga und wenn er jetzt noch seine Arroganz bei Elfmetern in den Griff kriegt ist er auf dem Weg zur Torjägerkrone und wahrscheinlich auch Real Madrid nicht aufzuhalten

Ramos, Adrian [3]
im Verein seit 2014 (Hertha BSC Berlin)
Ein guter Backup für Auba, mehr aber auch nicht. Wird leider viel zu oft als Flügelspieler eingesetzt, wobei er doch seine Stärken eindeutig im Sturmzentrum hat. Wenn er spielt trifft er auch, aber an Auba kommt er halt nicht vorbei.

 

TRAINER

Thomas TuchelTuchel, Thomas [2]
im Verein seit 2015 (1. FSV Mainz 05)
Wirkte zuletzt dünnheutiger und zeigte wieder Anwandlungen aus seiner Mainzer Zeit als er sich eienr Verschwörung gegenüber sah. Auch ohne schwarz-gelbe Brille muss man zugeben, dass er nicht ganz Unrecht hatte mit seinen Bemerkungen, aber er sollte sich dabei etwas zurückhaltender zeigen. Was er bei den vielen Verletzten und dem Umbruch vor der Saison aus dem Team herausgeholt hat ist aller Ehren wert. Unabhängig von den Punktverlusten zum Ende der Hinrunde muss in der Rückrunde eine starke Serie gestartet werden, was aber auch klappen sollte wenn man mal längere Zeit von Verletzungen verschont bleibt.

 

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STIMMUNG ALLGEMEIN [4]
Angst vorm Westfalenstadion hat eigentlich niemand mehr. Die Stimmung kann überbrodeln und das Team zu Siegen schreien, aber dies ist viel zu selten. Woran das liegt? An Streitigkeiten unter den einzelnen Fangruppen? Sogar innerhalb der Ultra-Szene? An dem selbst zu wichtig nehmen unter den einzelnen Fansszenen. Den nicht einprägsamen Liedern die außer einem harten Kern der Fans nemanden im Stadion zum Mitsingen bewegen. Undnicht zuletzt auch an eienr gewissen Lustlosigkeit der Fans. Man will sich bespaßen und unterhalten lassen, aber möglichst wenig selbst etwas dafür tun. Lasst das Entertainment beginnen...

 

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Bericht zum 5. Derbycup in Rietberg (Autor: Andi)


Mannschaftsbild BVB Fanclub BuerenWährend die Profis die mehr oder weniger wohlverdiente Weihnachtsgans verdauten und an den Stränden dieser Welt ihre Astralkörper bräunen, nutzte unser Fanclub die Gelegenheit des 5. Rietberger Derbycups um selbst einmal sein fußballerisches Geschick unter Beweis zu stellen. Hierzu wurde nicht einmal die Anreise von fast 40 km gescheut, ganz im Gegenteil, man rührte kräftig die Werbetrommel und mobilisierte gut 30 Leute, die dann von Cheffahrer Dieter höchstpersönlich im schmucken Reisebus zur Halle kutschiert wurden. 
Auf der Fahrt wurde natürlich auch schon das ein oder andere isotonische Getränk zu sich genommen und sich mit passender Musik motiviert. In Rietberg angekommen durften wir aus dem Dortmunder Block heraus noch die letzten Minuten der Jugendstadtmeisterschaften bewundern, so dass noch genug Zeit blieb den Block zu beflaggen bevor es losging. Bevor die Kugel rollte, wurde noch einmal der Ablauf und das simple, aber interessante Prinzip des Turniers vorgestellt. Sowohl der örtliche Dortmundfanclub, wie auch die Sympathisanten des blau-weißen Turnvereins luden jeweils 3 befreundete Fanclubs ihrer Farben ein und spielten „vereinsintern“ die Gruppenphase aus, ehe dann in den Platzierungsspielen die verschiedenen Farben ihre Klingen in packenden Derbys kreuzten. Dazu gab es noch eine Verlosung von signierten Trikots für den guten Zweck, sowie eine Spende von ortsansässigen Unternehmen und der beiden heimischen Fanclubs für jedes erzielte Tor. Insgesamt also eine wirklich runde Sache, bei der es auch noch Spaß macht, etwas für den guten Zweck zu tun.

Natürlich wollten wir uns nicht lumpen lassen und trieben zunächst einmal die Umsatzerlöse des Getränkeverkaufs in die Höhe, ehe wir dann im zweiten Spiel des Turnieres endlich selber ins Geschehen eingriffen. Mit angetrunkenem Mut und einer exzellenten Einstellung durch die beiden Trainer lieferten wir uns lange eine packende Partie mit den Lieseborussen, bevor sich gegen Ende der Partie deren Blick in die Halle auf den BVB Fanclub Buerenindividuelle Klasse letztlich mit 5:2 durchsetzte. Davon nicht entmutigt, wurde die Zeit bis zum zweiten Spiel zur Analyse der Fehler genutzt und auch der Flüssigkeitsspeicher neu befüllt. Mit dieser professionellen Vorbereitung konnte natürlich nichts mehr schiefgehen und im nächsten Spiel wurden die Thüler Borussen mit 7:0 vom Parkett gefegt. Interessant hierbei zu beobachten war auch das Zweikampfverhalten einiger Fanclubmitglieder. Im ersten Spiel noch etwas schüchtern im Abwehrverhalten gegen den Ball, mutierten sie im zweiten Spiel zu wahren Nahkämpfern, sobald das Spielgerät auch nur in der Nähe der flotten Flügelflitzerin auf Gegners Seiten rollte. Da die Pause bis zum letzten Vorrundenspiel nur recht kurz und der Sieg überzeugend war, unterließ man eine Fehleranalyse und konzentrierte sich weiter darauf den Getränkeverkauf zu beleben und wenn schon nicht in der Gruppe oder beim Turnier, zumindest hier den Spitzenplatz zu festigen. Fußballerisch ging es im letzten Gruppenspiel noch darum, ob man das kleine Finale spielen durfte oder um die goldene Ananas und Platz 5. In einer packenden und intensiven Partie verlor unsere Mannschaft durch einen Treffer 25 Sekunden vor Schluss mit 2:3 und musste sich somit mit dem Spiel um Platz 5 begnügen. Ob hieran allein 2-3 grenzwertige Entscheidungen des Unparteiischen oder die mittlerweile nicht mehr ganz so professionelle Spielvorbereitung Schuld waren, kann wohl nicht mehr abschließend geklärt werden. Da es nun etwas dauern sollte, bis es mit dem Platzierungsspiel weiterging, bot sich genug Zeit auch noch den Losverkauf zu unterstützen und damit Gutes zu tun. Als für 50 verkaufte Lose eine Kiste Bier ausgelobt wurde, kurbelte dies den Umsatz natürlich noch einmal an.

Dann aber wieder Fußball. Und jetzt machte der Derbycup seinem Namen endlich alle Ehre. Während die Blauen das erste Derby des Tages für sich entschieden und Platz 7 holten, sollte im Spiel um Platz 5 natürlich schwarz-gelb triumphieren. Bei toller Stimmung beider Fanlager fanden wir wesentlich besser in die Partie und zogen mit 2:0 davon und alles sah nach einem entspannten Derbysieg aus. Der blaue Gastgeberfanclub zeigte jedoch Nehmerqualitäten und kam schneller als uns lieb war zurück und glich aus. Wie es sich für ein rassiges Derby gehört kamen nun auch die Emotionen ins Spiel. Das es hierbei für beide Teams einen Platzverweis gab, hätte zwar nicht unbedingt sein müssen, aber Derby ist nunmal nicht immer nur Kuschelkurs. Im weiteren Verlauf des Spiels fuhren die Gemüter glücklicherweise wieder runter und besonders schwarz-gelb konzentrierte sich wieder auf die eigenen Fähigkeiten und stellte bis zur Schlusssirene auf 5:2 und sicherte mit dem ersten schwarz-gelben Derbysieg Platz 5. Platz 3 ging nach spannendem Neunmeterschießen an die Gastgeber der Grafschaft Dortmund, ehe dann im Finale die Blauen aus Rheda-Wiedenbrück in einer unterhaltsamen und fußballerisch guten Partie gegen die Lieseborussen gewann. Glückwunsch dazu, auch wenn es wieder keine Schale, sondern nur einen Pokal gab. Da haben die Ausrichter schon gut mitgedacht…

Der Abschuss zum Abschluss des BVB Fanclub BuerenNach dem Turnier sollte noch die gemeinsame Party aller Beteiligten anstehen. Hierzu wurde dem geschundenen Körper noch ein Orientierungsmarsch in die Rietberger Innenstadt abverlangt, der sich allerdings lohnen sollte. In einer gemütlichen Kneipe und bei vielen Freigetränken feierten schwarz-gelb und blau-weiß noch gemeinsam eine ausgelassene Party, ehe es gegen 1 Uhr wieder per Bus in Richtung Heimat ging. An dieser Stelle auch noch einmal ein großer Dank an unseren Dieter, der uns nicht nur sicher hin- und herkutschiert hat, sondern das ganze Turnier über vor Ort blieb um sich unser Gepöhle anzugucken und anzufeuern.

Ebenfalls noch ein Dank an die Grafschaft Dortmund für die Einladung zum Turnier. Eine wirklich gute Idee für ein Turnier, ein reibungsloser Ablauf, tolle Atmosphäre und eine schöne Party hintendran, haben den Derbycup für uns alle in positiver Erinnerung verbleiben lassen und ich denke für alle sprechen zu können, dass wir im nächsten Jahr gerne wiederkommen würden.

 

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